Zwischen Luxusresidenz und Wohnungsnot
Die Region boomt, der Zuzug reißt nicht ab, aber bezahlbare Wohnungen gibt es nicht - Die Wohnraumsituation in der Region ist eine eigentümliche. Während örtliche Wahrzeichen zu luxuriösen Residenzen zurecht saniert werden sollen, ist bezahlbarer Wohnraum knapp gesät. Zuzug prägt die Region. Der neue Großflughafen soll zehntausende Arbeitsplätze bringen, aber auch den Verfall von Immobilienpreisen.
Hauptsache autofrei zur Schule
Eltern und Lehrer setzen sich für Alternativen zum „Eltern-Taxi“ ein - Eltern und Lehrer bemühen sich derzeit sehr intensiv darum, die immense Autobelastung vor den regionalen Schulen einzudämmen. Mit den Projekten „Autofreie Waldorfschule“ in Kleinmachnow oder „Schulexpress“ der Anne-Frank-Grundschule in Teltow soll die Sicherheit der Schüler verbessert und zugleich deren Selbstständigkeit gefördert werden – eine Art Verkehrserziehung ...
28.03.2012 um 09:47 Uhr
Bushidos Eigentor?
Oder: Die Ehre der Samurai - Gangsta-Rapper Bushido lässt es krachen. Erst kürzlich erwarb er das ehemalige Seemanns-Erholungsheim im Zehlendorfer Damm 71, und schon fallen die Hüllen – unerlaubt. Das die Zufahrt zum Gelände prägende denkmalgeschützte Tor wurde abgerissen. Zwar gab es eine Baugenehmigung, die es gestattet, das Tor höher zu setzen, um die Zufahrt für die Feuerwehr zu gewährleisten. Diese wäre jedoch noch nicht freigesetzt ...
28.03.2012 um 10:20 Uhr
Mit Wiener Schmäh
Peter Weck las im Augustinum - Der Theatersaal des Augustinums war am 23. März restlos gefüllt. Der österreichische Regisseur, Theaterintendant, Bühnen- und Filmschauspieler Peter Weck bescherte den Organisatoren ein volles Haus, denn er lud zur Lesung. Es sollte aber kein gewöhnlicher Leseabend werden. Vielmehr war es eine amüsante Plauderstunde mit allerhand Geschichten aus Wecks langem Leben. „Ich lese was, dann kennen Sie meinen Stil und ...
Birgit Fischer im Interview
Am 21. März las die erfolgreichste deutsche Olympionikin aller Zeiten, Birgit Fischer, aus ihrem Buch „Mein Weg zum Gold – in 303 Tagen zum olympischen Triumph“ im Teltower Bürgerhaus (siehe Seite 49). Nach sechs Jahren Pause möchte es die Ausnahme-Kanutin im Olympia-Jahr 2012 noch einmal wissen. Cornelia Schimpf nutzte die Gelegenheit für ein Interview mit der 50-Jährigen.Sie haben seit 2005 keinen Wettkampf mehr ...
Bevor der letzte Vorhang fällt
Diana-Kino, Schwarzer Adler oder Kammerspiele – alte Traditionshäuser verschwinden, neue sind kaum in Sicht: Rico Kasten, seines Zeichens Kämmerer der Stadt Teltow schließt die Hintertür zum denkmalgeschützten Diana-Kino auf. Der Saal vergammelt. Zwischen den Reihen der staubigen Bestuhlung wird im Licht der Taschenlampe ein Häuflein alter Zelluloid-Streifen sichtbar. Im Obergeschoss wohnt augenscheinlich ein Obdachloser. Das dort vorhandene ...
Bittersüßes Lächeln zum 20.
Am 1. April 1992 erschien die erste Kleinmachnower Zeitung - Im April 1992 erschien die Kleinmachnower Zeitung erstmals als „unabhängiges Bürgerblatt“, das von der Gemeinde Kleinmachnow herausgegeben wurde. Rolf Niebel sprach mit Kristina Stephan, Ursula Langer und Martina Bellack, den drei großen Damen der Kleinmachnower Zeitung. Kristina Stephan war die Gründungsredakteurin. Ab der Februar-Ausgabe 2002 übernahm Ursula Langer das Heft ...
Knochenmarkspende dringend gesucht!
José Blanco lebt mit seiner Familie seit vielen Jahren in Kleinmachnow. Vor drei Jahren ist der gebürtige Spanier an Knochenkrebs erkrankt. Bisher konnte kein geeigneter Knochenmarkspender gefunden werden. Auch zwei Eigenspenden blieben erfolglos.Seine Tochter Ana hat nun gemeinsam mit Freunden und Bekannten den Weg in die Öffentlichkeit gewählt, um ihren Vater zu retten. Denn viel Zeit bleibt José nicht mehr. Nur eine Stammzellspende kann ...
„Ich wollte eigentlich nur mal reinschauen“
Maren Ernst lassen die „weggeschmissenen Kinder“ in Kirgistan nicht mehr los - Denkt sie manchmal darüber nach, ob ihr Leben womöglich anders verlaufen wäre, wenn sie 1992 nicht nach Kirgistan gereist wäre. „Manchmal denke ich schon, was zum Teufel hat mich geritten, aber die meiste Zeit nicht.“ Kirgistan ist Teil ihres Lebens wie ihre Familie in Kleinmachnow. Allein 2011 reiste die 45-Jährige
viermal nach Zentralasien. Dort kümmert sich ...
Knopfaugen in der Nacht
Schlaflose Kleinmachnowerin erweckt nachts Teddys zum Leben - Sie sitzt auf einem alten Lehnstuhl. Von der Seite spendet ihr ein kleines Lämpchen Licht. Direkt davor zwei niedliche Teddys, die das Geschehen genau zu beobachten scheinen: der eine weiß, der andere braun. Auf dem Schoß hat sie sich ein blaues Wollknäuel zurechtgelegt, zwischen ihren Fingern klappern große Nadeln. Gabriela Kühne häkelt.Erstmal nichts Ungewöhnliches ...
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