Freitag, 18. Mai 2012

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Freie Schulen als Airbag?

Landtag beschließt Kürzungen – Die Freien Schulen in Brandenburg tragen Trauer

„Nächstes Jahr haben wir uns dann so richtig warmgelaufen“, versichert eine aufgebrachte Barbara Nieter von der Volksinitiative Schule in Freiheit. Das Unverständnis der Kleinmachnowerin über den Haushaltsbeschluss des Brandenburger Landtages vom 16. Dezember und die damit verbundenen Kürzungen bei den Schulen in freier Trägerschaft ist gewaltig.

Gemeinsam mit anderen betroffenen Eltern, Lehrern und Schülern sagte sie schon vor Monaten den Sparplänen der rot-roten Landesregierung den Kampf an. Unzählige Diskussionsrunden und Demonstrationen folgten. Aber ein richtiger Dialog kam ihres Erachtens nicht zustande. „Herr Jungkamp hat kurzfristig immer wieder Gespräche abgesagt.“ Auch der von Schulträgern und Opposition geforderte Runde Tisch, wie z.B. auf der Podiumsdiskussion am 5. Dezember im Rathaussaal Kleinmachnow, blieb bloße Wunschvorstellung und prallte an der Landesregierung ab. „Wir sitzen aber doch vor Brandenburger Kindern“, mahnte an jenem Abend Jürgen Kraetzig vom Verband Freier Schulen.

Alle Proteste verhallten – die Änderung des Schulgesetzes wurden mit den Stimmen der rot-roten Koalition beschlossen. Bis zum Schuljahr 2014/2015 sollen mehr als 40 Millionen Euro eingespart werden. 2012 erhalten die Träger freier Schulen 4,3 Millionen Euro weniger.

Damit stehen die Freien Schulen vor Problemen, deren Dimensionen nicht absehbar sind. „Wir haben nur drei Komponenten, die wir anfassen können: Lehrergehälter, Schulgeld und Schülerzahlen“, erläutert Markus Althoff von der Hoffbauer-Stiftung das Dilemma. Zwischen staatlichen Schulen und denen in freier Trägerschaft werde nun ein Konkurrenzverhältnis geschaffen, das auf Kosten des sozialen Gleichgewichtes gehe. „Eltern von Kindern an staatlichen und freien Schulen werden gegeneinander ausgespielt“, meint Nieter. Beide Schulformen werden künftig um Schüler buhlen. Lehrergehälter seien aufgrund des in den nächsten Jahren zu erwartenden Lehrermangels kein Thema …

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des lokal.reports oder hier online.

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